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Das Hang

shilan-hangNein, es ist nicht aus Nepal, Indien oder China, das Hang ist eine schweizerische Innovation aus dem Jahre 2001. Erschaffen wurde es von Felix Rohner und Sabina Schärer, und nach mehrjähriger Entwicklungsphase entstand schließlich diese wunderbare, ufoförmige Steeldrum- Weiterentwicklung.

Hangmusik entführt den Zuhörer in eine mystische Welt aus Klangzauber. Feinfühlige Menschen können die Töne im ganzen Körper wahrnehmen. Obwohl das Instrument noch relativ jung ist, hat der Hang-Klang etwas altes und archaisches an sich, als ob er nicht neu-entdeckt sondern wieder-entdeckt worden ist.
Die sphärischen Klänge erinnern entfernt an eine Harfe oder an Klangschalen. Manch ein Zuhörer muss auch als erstes an ein Klavier denken. Es ist, wie immer, eine völlig subjektive Interpretationssache in welche gedanklichen Schubladen man diese bislang ungehörten Töne einordnet. Also wer sich aus irgendeinem Grund an Alphörner erinnert fühlt, nur zu.

Das Hang gab es anfangs in verschiedenen Tonlagen und Tonarten und das Instrument wurde dazu entwickelt, mit den Händen gespielt zu werden. Daher kommt auch der Name des Instrumentes, denn “Hang” ist ein Berner Wort für Hand. Shilan spielt das Hang sowohl von Hand als auch mit Klöppeln aus eigener Anfertigung, um andere Klänge zu erzielen. So entstehen Melodien von meditativ bis perkussiv.

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