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Das Monochord

Das Monochord von Shilan Anderson

Genau genommen müsste dieses Instrument Polychord heißen, aber der Begriff Monochord hat sich weitgehend durchgesetzt. Es handelt sich hierbei um eine Weiterentwicklung des antiken Ur-Monochord von Pythagoras, nur dass es anstelle von lediglich einer Saite mehrere Saiten hat, welche über einen rechteckigen Holzkorpus gespannt sind.

Die Saiten sind in den meisten Fällen alle gleich gestimmt um so einen Klangteppich zu erzeugen. Es gibt hier keine festgelegte Saitenanzahl, dies variiert je nach Bauweise des Monochords. Durch die Schwingungen der gleich gestimmten Saiten entstehen Obertöne die sich als schwebende Klänge über den Grundton erheben.

Es Gibt auch Monochorde die beidseitig bespannt sind: Auf der einen Seite den „Klangteppich“ (die Bordunseite), auf der anderen Seite eine zum Bordun passende Tonskala mit der Melodien gespielt werden können. Das Monochord eignet sich hervorragend als Begleitinstrument für Gesang und Obertongesang, wie auch für andere Melodieinstrumente. Bei Shilan kommt es Hauptsächlich als Untermalung von Hang und Gesang zum Einsatz.

 

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